Statt elektropolieren: Plasmapolieren

plasmapoliertes Teil

Plasmapolieren ist ein elektrochemisches, abtragendes Verfahren. Die Werkstücke werden an Gestellen im Bad über einen kurzen Zeitraum (1-5 Minuten, je nach Material / Legierung) einer hohen Gleichstromleistung ausgesetzt. Dadurch bildet sich eine «Plasmahaut» zwischen Werkstück und Badflüssigkeit. Die neue Technologie eignet sich für die Bearbeitung von Oberflächen leitender Metalle:

  • reinigen
  • feinentgraten
  • polieren
  • entfärben

Vergleichbar mit Elektropolieren, aber mit deutlichen Vorteilen:

  • Rauheitswerte Ra bis 0,03 µm erreichbar
  • Keine thermische oder mechanische Belastung der Oberfläche
  • Bearbeitbarkeit nahezu beliebiger Konturen, «relative» Geometrieneutralität
  • Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit
  • Grosse polierbare Materialpalette

Reinigen, feinentgraten und polieren in einem Arbeitsgang

Beim Plasmapolieren lassen sich Bearbeitungsrückstände und Verunreinigungen an der Oberfläche von Werkstücken oftmals komplett beseitigen. Das Verfahren kann auch für das Feinentgraten von Werkstücken eingesetzt werden. Am gesamten Werkstück, überall wo die «Plasmahaut» entsteht, wird die Mikrostruktur gleichmässig bearbeitet. So bildet sich sehr schnell ein gleichmässiger Glanz.

Rauhe Metall-Oberfläche

Vor dem Polieren: Raue Metall-Oberfläche 2000-fach vergrössert

Metalloberfläche nach Plasmapolieren vergrössert

Nach Plasmapolieren: feinere Metall-Oberfläche 2000-fach vergrössert

2000-fach vergrössert
unbearbeitet / bearbeitet

Zahnrad
roh und bearbeitet
Zahnrad_roh Zahnrad_poliert

Plasmapolieren in der Schweiz exklusiv bei Kopp

Plasmapolieren ist durch deutsche Patente geschützt. Die Vermarktung in der Schweiz erfolgt exklusiv durch Metallveredlung Kopp AG.

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